|
Aardvarks - Conglomerate South America
Der Nord-Rhein-Westfälische Formation Aardvarks hat mit Conglomerate South America ein richtiges Brett im Sortiment. Die CD an sich setzt sich aus der Conglomerate CD und der Profondo Rosso CD zusammen und kostet 12 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versand.
Ihren Stil beschreiben die Jungs als Thrash-Death-Heavy-Metal und treffen damit fast ins Schwarze, eine Prise Melodie ist meiner Meinung nach auch dabei, aber je mehr Schubladen man öffnet, desto schwieriger ist es bekanntlicherweise am Ende die Richtige zu finden.
Seis drum, bei dieser Cd muss ich irgendwie an einen Franzosen mit roten Zöpfen denken, der sich, dank eines kräftigen Bass, schwerfällig sich seinen Weg straigt durch die Gegnerhorden bahnt und diese niederknüppelt. Ob diese Gewalt wirklich nötig ist, ist fraglich. Der Feind würde wahrscheinlich auch unter der Vorstellung des Kraftpakekts, dass sich hinter der Stimme von Sänger Guido Meyer de Voltaire verbirgt das Weite suchen. Das Ganze wird dann noch mit fetzigen Riffs abgerundet, so dass das Teil noch eine ordentliche Dynamik erhält.
Doch auch unser Franzose mag hin und wieder Zweifel an seinen Gewalttaten bekommen und so schlägt Conglomerate hin und wieder eine melodische Seite ein und denkt über gesellschaftliche Missstände, wie zum Beispiel Obdachlosigkeit nach. Man merkt aber sofort, dass die Band damit kein obligatorisches Stilmittel einfügen möchte, sondern mit ihrer Musik einen wichtigen Faktor, nämlich das Ausdrücken von Botschaften verwenden möchte.
1. Conglomerate 5:39 2. Terminate 1:43 3. Homeless 4:51 4. Phantasm 2:48 5. Fuehrer's Legacy 5:09 6. Profondo Rosso 5:59 7. Grey 4:00 8. Meat 4:56 9. Too many Puppies 4:17
Punkte: 9 von 10
Joschi
|