is the End...

BLACKENED is over

Oder wie der Frontmann der Heavymetal-Band Matthias Schwanz (Gitarre und Gesang) so treffend zitierte: „BLACKENED is the end.“

Die Fans der, in Kehl heimischen Band, durchlebten in den letzten paar Wochen und Monaten ein Wechselbad der Gefühle. Erst der Aus- und Wiedereinstieg des Bassisten David Baumann, der endgültige und unerwartete Austritt von Gitarrist und Gründungsmitglied Jörg Truttenbach (ehemals Gitarre), dann die erfolglose Suche nach einem Ersatzgitarristen um den zugesagten Gig beim Last Winternight Festival zu spielen. Es kam, wie es kommen musste: Nach Gesprächen zwischen den verbliebenen Bandmitgliedern kamen sie zu dem Schluss – BLACKENED soll es in Zukunft nicht mehr geben.

Um eine „Schlammschlacht“ vor den Fans zu vermeiden, halten sich die Jungs mit den Begründungen für die Auflösung ziemlich bedeckt. Beiträge im Gästebuch auf der unten genannten Homepage lassen jedoch auf persönliche Unstimmigkeiten untereinander schließen. Ihre Fans nehmen diese Tatsache unterschiedlich auf. Während die einen über die schockierende Nachricht trauern, nehmen es die anderen so gelassen wie möglich hin. Doch eines ist gewiss: Die Treuen unter ihnen werden die Band auch weiterhin unterstützen, denn:

Ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft besteht: Auseinandergehen werden die verbliebenen Jungs deswegen nicht. Lediglich die Vergangenheit von BLACKENED wollen sie ruhen lassen, nicht aber die Musik. Ihr nächstes Album mit Thomen Stauch (SAVAGE CIRCUS und Ex- BLIND GUARDIAN-Drummer) als Produzent, soll trotz der gegebenen Umstände produziert werden, dann allerdings unter einem anderen Namen.

Zur Historie: Gegründet wurde die Band 1997 von den Gitarristen Matthias und Jörg. „Master of Dreams“, der erste selbst geschriebene Song der Band, wurde 2000 auf dem „District 77“ Sampler veröffentlicht. Im Anschluss daran wählte man den Namen BLACKENED, da das Geschwärzte ihren Stil und ihre Musik am besten widerspiegelte. Schwere, Nacht, Negation und Melancholie – aber auch der Mythos und das Besondere, all dies stand sinnbildlich für die Musik von BLACKENED. Mitte des Jahres 2001 wurde das erste Album „Revenge be Mine“ veröffentlicht, welches komplett in Eigenregie produziert wurde und in nationalen wie auch internationalen Magazinen Lob erhielt.

Ende des Jahres 2001 nahmen sie an dem BLIND GUARDIAN Tribut Projekt „Tales from the Underworld“ teil, und coverten den Song „Another Holy War“. Anfang des Jahres 2002 nahm die Band den, eigens für den BeSt Entertainments Film „Der Letzte Weg“ komponierte Song „Embrace The Pain“ auf, welcher als Maxi CD Ende des Jahres veröffentlicht wurde. Ihr zweites Album „A Jester’s Tale“ wurde im darauffolgenden Jahr veröffentlicht. Durch die Arbeit am Tribut-Album wurde BLIND GUARDIAN auf die Band aufmerksam, und lud sie ein, auf dem „Blind Guardian Open Air 2003“ zu spielen, was zeitgleich auch der Höhepunkt in der Karriere von Blackened darstellte.

Nach wechselndem Line Up, komplettierten schließlich im Mai 2004 Johannes und David die Band. Dass der Auftritt beim Metal Festival in der Katakombe in Karlsruhe im März 2005 der letzte BLACKENED – Auftritt sein sollte dachte zu dem Zeitpunkt wohl niemand. Lassen wir uns überraschen wie es in Zukunft weitergehen wird.

Wir wünschen den (Ex-) Mitgliedern der Band für die Zukunft und ihrem neu eingeschlagenen Weg alles Gute und viel Erfolg.

Nähere Infos unter: www.blackened.de