Bringer of Death Fest IX
Giebelstadt I-Park am 3.3.07

Zum mittlerweile 9. male lockten die Veranstalter in den I-Park, zu Tanz und Trank mit musikalischer Untermalung.

Das ganze startete in evil Sinsheim, gegen 17.00 Uhr nach einem ausgiebigen Zwischenstopp bei einer Fastfoodkette, sowie Tankstelle. Da Görans Pornoauto aber um die 150PS unterm Arsch hat, waren wir auch schon gegen 18:30 vor Ort. Dort erwartete uns eine wesentlich vollere Halle wie letztes mal und ein super Einheizer, Provocation, von denen wir allerdings nicht mehr viel mitbekamen, da wir ja wie immer zu spät sind.

Die Jungs legten mit ihrem Geholze ein wahnsinns Brett hin und einige andere Bands des Abends dürfen sich da gerne noch ne Scheibe abschneiden.

Weiter gings im Text mit Bösedeath. Die Hessen kennt man ja mit ihrer überaus amüsanten Langrille Bösedeath ...of death, die einige Demon Seed schon zum weinen (vor lachen) brachte, leider blieb das heute aber aus. Die Mädels mit ihren blonden Haaren incl. Sänger gaben sich ja alle mühe, aber das ganze dümpelte mit recht kargem Sound daher. Bösedeath wurden überraschenderweise durch den unwichtigen Ausfall von Yyrkoon durch Dyembrioma abgelöst. Kein großes Ding, denn die Jungs kennt man ja schon vom letzten mal. Als die Tschechen JIG-AI die Bühne betraten wurde es erst richtig interessant. In Windeseile hatte sich in der Mitte der Halle ein Geschwulst aus jodelnden Langhaarigen gebildet, die sichtlich Spaß hatten und diesen mit einer Moshpit deutlich machten. Für mich gehören JIG-AI auch zu den Gewinnern des Abends. Nachdem sich die Menge wieder erholt hatte, wurden Pigsty auf die Bühne geschickt. Diese enttäuschten mit ihrem zweiten Sänger dessen kraftvolles Gebrüll nicht zum Rest passte. Die Pit störte sich daran jedoch nicht und alle lachten und jodelten weiter, konnte man sich ja am Gedanken festklammern, dass gleich das Eindhovener Partykommando die Bühne enterte. Keine Stunde später wars dann auch so weit. Die Flagge wurde gehisst und die Groovy-Goregrind-Front betrat die Bühne. Allerdings nur zu zweit, musste doch der Bassist dem Grenzschutz überlassen werden. Aber hat man dem Jungen nicht gesagt: das Fahren ohne Führerschein, sowie Mitführung von illegalen Substanzen ist in Deutschland nicht gestattet? (Das erzählt man sich in Fachkreisen ;)) Wir hoffen dass er auf dem Rückweg wieder eingesammelt wurde. Der Verlust schadete der 1A Partystimmung jedenfalls nicht. Spätestens bei Embryoyo war fast die komplette Halle am ausrasten und tanzte ganz unbefangen zu Gassenhauern wie I am the Dolphin Sprayhole Fucker, Pelikanelul oder Coughin’ Coffin. Nach einer Stunde Drecksaufeschd verabschiedeten sich die Käsköppe nach etlichen Zugaben dann von der Bühne, um für die Hollandkrachfront Nr.2 Platz zu machen: Prostitute Disfigurement. Diese sollten eigentlich den Höhepunkt des Abends darstellen, enttäuschten aber durch beschissenen Gesang und langweilig daherkommenden eig. 1A Brutal-Death-Metal. Irgendwie war mir halt so gar nicht nach dem 1A Gedresche mit dem 0815 Gesang. Ich will Prostitute wie auf CD...

Als diese endlich die Bühne verlassen hatten hieß es für uns: HEIMAT wir kommen. Gegen 3:20 und nem Zwischenstopp in einer Sinsheimer Metalkneipe kamen wir endlich zu Hause an.

Tops:

-Rompeprop
-Jig-Ai
-Provocation
-das Tanzkommando

Flops:

-keine Fanta *buhuuuuuuuu
-Prostitute Disfigurement & Rest
-Merchandiseauswahl und Menge
-Sound


Verfasser: Maren