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„Burn it down, burn it all down!“ Dass eine Minigolfgaststätte nicht nur für geselliges Beisammensein bei Minigolf tauglich sein kann wurde am vergangenen Samstag bewiesen. Überraschend viele Metalheads – querbeet von jung bis alt – tummelten sich in der kleinen aber feinen Spelunke in Nussloch. Den Anfang machte ein „Special Guest“. Eine recht junge Coverband mit dem Namen Mindless Dead (oder so ähnlich) machte den Anfang und zockte ein paar Songs aus dem Hardcore & Tribal Metal Bereich herunter. Bands wie Devildriver, Ektomorf oder Hatebreed wurden hier doch recht gut gecovert, was die vor allem jüngere Klientel vor der Bühne auch gleich mit moshen und bangen bekundete.
Im Anschluss ging es dann auch gleich mit den jungen Melodic Deathern von Cypecore weiter, die eine beachtliche Menge an vor allem jungen Leuten vor die Bühne lockten, zu Höchstleistung animierten und von den Fans ordentlich abgefeiert wurden. Kleinere technische Probs, hier und da mal ein Verspieler oder das Versagen von Frontmann Attila als Witzeerzähler konnten die gute Stimmung aber in keinster Weise trüben. Bei dem Übersong „The Origin Of Hate“ kam von Publikumsseite allerdings nicht die dem Song gebührende Moshorgie und Wall Of Death zustande. Zum Abschluss des Gigs holte man zu „Final Hour“ ein paar Fans mit auf die Bühne, die von dort aus, dann eifrig die Matte schwingen durften.
Bei Agoraphobia war es vor der Bühne dann einen Tick leerer. Lag aber wohl mit da dran, dass die vielen Kidies schon nach Hause mussten. Der Croud vor der Bühne glich aber dennoch einem Hexenkessel, wenn auch einem etwas kleineren als noch bei Cypecore. Da lies sich der neue Mann im Bunde – Phil – es sich auch nicht nehmen, um selbst ein Bad in der Menge zu nehmen, um die Meute zum Moshen anzustacheln. Von den beiden Scheiben wurden etliche Hits gespielt, wie „Unbreakable“, „Sick“, „666“ oder „Sometimes. Aber das war längst nicht alles was das Sextett zu bieten hatte. Man coverte von Machine Head noch „Davidian“ und schloss den Auftritt mit einem ordentlichen „Among The Living“ von Anthrax ab.
Alle drei Bands lieferten eine ordentliche Leistung ab und heizten dem Publikum allesamt gut ein. Da sich doch überraschend viele Fans nach Nussloch verirrt hatten und die Location zwar nicht allzu groß, aber dennoch ein gewisses Flair mitbringt, bleibt zu hoffen, dass das nicht das letzte Konzert dort war.
Oimel |
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