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Circle Of Silence – The Supremacy Of Time
Mit stampfendem Rhythmus beginnt „No Mercy“ der erste Song der Scheibe, der bespickt mit feinen Solis (erinnern ein wenig an Europe) und einem eingängigen und zum mitsingen einladenden Refrain gleich ein deutliches Ausrufezeichen zu Beginn setzt. Einen ähnlichen Mitgrölrefrain weißt auch das zweite Stück auf der Scheibe - „Edge of clarity“ - auf. Bemerkenswert bei diesem teils flotteren Stück ist der Gesang von Frontmann Nick, der neben cleanem aber etwas kratzigem Gesang auch mal kreischt. So wird man auf dieser Scheibe des öfteren etwas an Imperanon oder auch Children Of Bodom erinnert. Ansonsten gibt’s aber meist richtigen Heavy Metal um die Lauscher. Was die zwei erste Stücke auszeichnete, fehlt den meisten folgenden Stücken leider. Zwar gibt’s da beinharten Heavyshit und die Truppe schüttelt immer wieder feine Riffs und Solis aus dem Ärmel, aber irgendwo eine Spur zu eintönig. Erst „Dastard Place“ und „Flip the coin“ können hier wieder aus der Masse herausragen und einen Endspurt auf der Scheibe einläuten. Nach starkem Anfang hat die Scheibe leider einen leichten Durchhänger. Gegen Ende steigert sich die Scheibe, aber so 100%ig will sie nicht zünden, was aber definitiv nicht am Können der Truppe liegt, die ihre Instrumente sehr gut beherrschen. Der Gesang von Sänger Nick ist zwar zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, jedoch weiß dieser mit vermehrtem hören der Scheibe immer mehr zu gefallen. Der Sound ist weitgehend in Ordnung, für eine selbstproduzierte Scheibe sowieso, hätte allerdings ein wenig mehr druck vertragen können. Ebenso klingt die Snare ein klein wenig nach Blechtonne, aber noch im erträglichen Rahmen. Für Fans von Helloween, Running Wild oder auch Accept dürfte die Platte auf alle Fälle ein sehr feiner Happen sein und bei Songs wie „No Mercy“, „Edge of clarity“ oder „Dastard Face“ dürften so manche Heavy Metal Fans ihre wahre Freude dran haben. 7 von 10 Oimel |
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