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Cumulo Nimbus – Totensonntag
Eröffnet wird das Musikstück mit „Dämmerung“ – Glockenschlag, Türe quietschen und zuschlagen, Donner – es kommt eine schaurige Stimmung auf, gespenstische Gedanken steigen einem in den Sinn. So handeln die Texte unter anderem von dem Knochenmann, der sich selbst erhang, von gewaltvoll lüsternen Szenarien, die sich in einer Mühle abspielen und von gefährlichen Schifffahrten im Sturm. Erik der Müllermeister und Mathis Mandjolin als Vokalisten dieser Lieder werden von Flöte, Mandoline und Schalmei untermalt, was dem Werk einen mittelalterlichen Klang verpasst, wie es die Band als Mittelalter-Rock Formation konzipiert hat. Umgesetzt hat es die Band mit dunklen Texten, dem abwechselnd flüsternd und schaurigen Gesang und den kreischenden aber auch kräftigen Gitarren zusammen mit einem Hauch von flotten Flöten, der dem Ganzen ab und an etwas Fröhliches verleiht. Mein Favorit auf diesem Album ist „Blutrote Segel“, vom Inhalt als auch von der musikalischen Umsetzung her. Zarte Gesänge mit feinen Geigenklängen laden zur Fahrt auf dem Meer ein. Zudem ist dieses Lied wie als eine kleine Atempause in der Mitte, der eher schnelleren und düsteren Charakteristik des Albums, platziert. Sowohl thematisch als auch demselben Genre angehörig wären hier Subway to Sally zu nennen, die sich ebenfalls der mittelalterlichen Musik hingeben. Diese Art von Umsetzung auf der Scheibe „Totensonntag“ war auf Grund der einfach gestrickten Texte, die mir etwas albern erschienen, und des Gesangs zwar nicht ganz mein Geschmack, aber dennoch denke ich, dass ein jeder, der dem Mittelalter-Rock verfallen ist, in dieses Album reinhören und sich sein eigenes Bild davon verschaffen sollte. Laura Bewertung: 7/10 Tracks: 1. Dämmerung |
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