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Demento – Unruh
Vergleiche dieses Albums und des allgemeinen Tons der Band sind ob der Variabilität schwer zu ziehen. Manches mal erinnert mich der Gesamtklang an „Callenish Circle“ zu ihrer „Graceful... Yet Forbidding“-Zeit, dann aber auch doch wieder nicht. Klangliche Einflüsse von „Death“ sind ebenfalls nicht zu leugnen, stellen aber nicht die Majorität im Klanggewand dar. So sehr auch Schubladendenken die Kategorisierung erleichtern mag, hier lässt sich schwer ein treffender Vergleich ziehen. Soviel soll nun mal zu einigen Stücken und dem Sound selbst gesagt sein. Wie sieht es denn nun mit dem Mastering aus? Die Produktion ist klar, sauber, alles klingt akkurat eingespielt. An einigen Stellen wirkt die Musik etwas höhenlastig, so dass ich mir ganz persönlich mehr „Kick“ gewünscht hätte, da dies aber nur vereinzelt der Fall ist rechne ich das dem Album nicht als Minuspunkt an. Wo vorherige Anmerkung nicht zutrifft ist die Klangmischung in der Regel sehr ausbalanciert, ohne übertriebene Stellen oder zu schwachen Passagen. Die Instrumente übertönen sich an keiner Stelle gegenseitig, was ich als deutlichen Pluspunkt werte. Erwähnt werden sollte, dass viele Gastmusiker an dem Album beteiligt waren und mitwirkten. So haben unter Anderen stellenweise Mitglieder der aus Japan stammenden Band „Gonin Ish“ oder örtliche Mitglieder wie zum Beispiel Marco & Doro von „Obscure“ ihren Beitrag zum Silberling geleistet. Die Scheibe ist direkt über die Band erhältlich und wird auf Konzerten oder nach Mail- bzw. MySpace-Kontakt verkauft. Wer also Interesse hat meldet sich am Besten direkt bei der Band. Fazit: Demento waren noch nie gewöhnlich, also erhält man hiermit auch ein ungewöhnliches Album fernab jeglicher Mainstream-Strömungen. Songs wie „Selected Abysmal Lunacy“ setzen sich mit ihrem melodisch/rockigem und basslastigem Fundament sofort im Kopf fest und die gebotenen technischen Spielereien sorgen dafür, dass es immer wieder „Aha-Momente“ gibt. Ein Album für Freunde eher extremerer progressiver Musik sowie auch generell etwas für Death Metal-Fans. Persönliche Anspieltips: Erase Routine, Selected Abysmal Lunacy, Ambition Is Fading Tracklist: 01 Erase Routine – 08:12 Gesamtwertung: 9 von 10 Punkten (spitze) Marius Links zum Thema: |
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