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Demolition - Relict IV
Irgendwie werde ich aus der mir vorliegenden Scheibe nicht ganz schlau. RELICT IV ist die vierte Scheibe der Österreicher DEMOLITION und wird über TWILLIGHT vertrieben. Einerseits erfreue ich mich an den lesenswerten Liedtexten, die mit dunkel krächzender Stimme auf die Tonspur gestampft worden sind, sowie an den fetzigen Gitarrensolis, die alles andere als schlecht sind und sicherlich den ein oder anderen zur Luftgitarre greifen lassen. Andererseits beschleicht mich bei diesem Gethrashe ein Gefühl der Monotonie. Kein Song bleibt wirklich im Kopf hängen, was unter anderem daran liegt, dass erwähnte Riffs in jedem Lied ein Platz zugewiesen wurde, so dass man Annehmen könnte, es sei obligatorisch in jeden Song mindestens ein Soli einzubauen. Hier wäre weniger, mehr gewesen. So bleibt letzten Endes, wenn man noch die schnellen und brachialen Drums betrachtet, die aber wahrlich kein neues Land erschließen, eine ordentliche Dampfwalze, die zwar in ihrer Ausführung weder orginell, noch den bekannten Oha-Effekt ausläst, aber dennoch durch ihre Pferdestärken zu beeindrucken weiß.
7,5/10 Punkte
Joschi
1. Relict IV 0:31 2. Reborn/Re-failed 3:43 3. Splattered Innocence 3:13 4. The Fortress 3:19 5. Over Nails 3:31 6. Blood 4:24 7. Deconstructed World 3:17 8. I am Terror 3:45 9. Holy Hostage 3:03 10. Coroner's Inquest 3:24 11. I Deny 4:14
Gesamt: 36:26
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