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HAVOK
Elf Tracks gespickt mit messerscharfen Gitarrenriffs, gnadenlosen Douppel-Bass-Drumattacken und abwechselnden Growls und Keifgesang erfreuen die Seele des gepeinigten Hörers. Was auffällt ist zunächst die saubere und professionelle Produktion. Nach einem gitarenlastigen, ziemlich kranken Intro wird man ziemlich rasch auf das Folgende mittels infernalischen Growl eingegruft. Der Opener ist das Titelstück und Wegweiser für die Marschrichtung dieses Machwerks. Wohltuend die Grunzgesänge im Wechsel mit dem Gekeife, was nie nervt sondern den kranken Sound vollends zu Geltung bringt. „Born Dead“ macht seinem Titel keineswegs alle Ehre denn die Jungs machen ordentlich Krach für Totgeburten. Sehr schön und melodiös. Dazu der wechselnde Rhythmus, welcher nicht abrupt kommt, sondern sich verzögert einpendelt. „Mask of Sickness“ wirkt dann nur noch wie das Tagebuch eines Nervenkranken in seiner Gummizelle. Wirklich sehr strange aber trotzdem (oder grade deshalb) geil! Relativ flott ist auch „Dead to the swan song“. Was für ein Erguss?! Hammergeil die kreischenden Gitarren am Ende eines Riffs. Auch die kurzen Breaks in Kombi mit den Geschwindigkeitswechseln machen das Lied für mich zum Favoriten. Kaum weniger Geil ist der Nachfolger „Disgusting Design“ eine Wonne und perfekte Visitenkarte der Unterschiedlichen Gesangsvarianten. Man hört förmlich das Knacken der Genicke die dieser Song verursachen könnte. „Once and Now“ startet zunächst im Lowmodus bevor es mit Macht und Tempo in die Gedärme fährt. Der extrem-geiler Bass beschert vermutlich nicht nur Mädels feuchte Schlüpfer (höhö). Die melodischen Gitarren im Mittelstück stehen krass im Kontrast mit dem furztrockenen Geknüppel. Hammer!!! Das handwerklich sauberer Death auch noch ne Hausnummer schneller geht beweißt „Strangel your Spawn“. Wer hat das abschließende Soli eingespielt? Dave Mustaine?? „Under my heresy“ ist zwar auch ein geiler Track aber nicht ganz so inspirativ wie der Rest der genialen Scheibe. Das ändert sich schnell wieder mit dem Nackenbrecher „Daily Overdose“. Meine Fresse was ein Tempo und Agress. Hier sind die Growls wohl am übelsten und passen wie Sau. Zum Abschluss des Album gibt’s noch mal ein Stück, welche die Genialität der Combo alle vereint. „ Provoke the Foul“. Ein hammergeiles Coverbild runden die wirklich sehr feine Scheibe ab und schließen den Kreis einer Reise in die dunkelsten Abgründe der eigenen Seele. Gute Alben erscheinen eigentlich nur noch im Untergrund und Havok liefert hier einen weiteren Beweis. Für allen weiteren Details: Moses 1. Buch, 1- 28... 9,8 Punkte Angel§layer |
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