Bloodsky - Interview mit Frontmann Sascha

„Den Bloodsky-Sound zu kategorisieren ist keine allzu leichte Aufgabe, da er sich aus Einflüssen der verschiedensten Extremmetal-Genres zusammensetzt. Er beinhaltet Fundamente des geradlinigen Death Metals, progressive Achterbahnfahrten und eine stetig präsente Atmosphäre, die für den Zuhörer förmlich spürbar scheint.“ So beschreiben Bloodsky ihren Sound. Um allerdings etwas mehr über die Band zu erfahren, sprachen wir mit Frontmann Sascha über Bloodsky.

Ahoi Sascha, alles soweit im Lot bei dir und den anderen?

Hey Joscha! Ja, alles klar hier soweit. Danke der Nachfrage!

Eure Demo wurde meines Wissens nach bisher nur vom Rock Hard auf Herz und Nieren überprüft, obwohl sie ordentlich Feuer unterm Arsch macht. Steckt da eine gewisse Unsicherheit dahinter oder geht ihr das ganze Projekt eher mit einer gewissen Gemütlichkeit an?

Weder noch! Unser Hauptaugenmerk lag bisher darauf Labels mit dem Demo zu kontaktieren. Natürlich haben wir auch eine handvoll anderer Zines bezüglich eines Reviews kontaktiert. Bisher ohne Reaktion. Manchmal geht man eben in der Flut von Einsendungen unter. Aber sobald ein neuer Output aus der Wiege gehoben wird versuchen wir es wieder.

Daniel und du waren vor Bloodsky bei Lay Down Rotten beziehungsweise bei Sarx Mitglied. Was waren die Gründe sich loszulösen und ein eigenständiges Projekt hochzuziehen?

Daniel fühlte sich bei LDR musikalisch einfach nicht mehr wohl. Er wollte sein eigenes Ding durchziehen. Und nun ja, hier sind wir! He he Loslösen ist bei Sarx der falsche Ausdruck. Die Band hatte sich leider im Herbst letzten Jahres aufgelöst. Aber das im allseitigen Einverständnis und zum Glück ohne böses Blut.

Wie würdet ihr den Stil von Bloodsky beschreiben, welche Musiker und Bands haben auf euer Schaffen Einfluss?

Der Stil lässt sich kaum beschreiben. Schwierig das Ganze in eine Schublade zu stecken. Unser Bassist Mario hat mit der Umschreibung 'Atmospheric Death Art' den Nagel ziemlich gut auf den Kopf getroffen. Der Einfluss alter Helden des schwedischen aber auch des internationalen Death Metal ist genauso herauszuhören wie progressivere Einflüsse von Bands wie zum Beispiel Opeth. Letzteres wird vor allem in den neueren, noch nicht veröffentlichten Songs deutlich.

Was sind so die gängigen Themen, die ihr in euren Texten behandelt?

Spontan würde ich den Begriff Endzeitszenarien nennen. Aber teilweise gehen die Texte auch in eine persönliche Richtung in der eigene Erfahrungen mit Personen und der Welt da draussen verarbeitet werden.

Auf eurer Myspace-Seite ist zu lesen, dass ihr Anfang diesen Jahres Aufnahmen hattet. Wie geht es damit voran? Erwartet uns in nächster Zeit das erste Full-Length-Album?

Leider nicht. Es war ursprünglich geplant Anfang dieses Jahres nochmal ins Studio zu gehn, aber leider war es finanziell nicht möglich. Deshalb mussten wir die Pläne auf die lange Bank schieben. Wir hoffen bald ein Label zu finden das uns mit uns ein paar Euros unter die arme greift damit wir endlich unser erstes Full-Lenght-Album unter die Leute bringen können.

Jungs, habt vielen Dank, dass ihr weder Zeit noch Mühe gescheut habt meine Fragen zu beantworten. Die letzten Worte sollen wie so oft euch gebühren.

Wir bedanken uns natürlich für das Interview! Und an alle Leser: Schaut mal bei uns im Myspace vorbei und checkt unser Zeug aus. He he

Joscha

(© Pics by Bloodsky)