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Metal Meeting XIX
Wie immer wurde ab 16 Uhr die Meute ins Haus gelassen, damit sich diese vor Konze Vom Schwabenland in die Pfalz wurde nun gewechselt, denn TOMBTHROAT enterten die Bühne. Quasi vor heimischen Pu-blikum ratterten die Jungs ihren technischen Death / Grind herun-ter und so konnten sie den ers-ten, wenn auch recht kleinen, Moshpit des Abends verzeichnen. Zwar spielte der Vierer ohne Basser, da ihnen dieser abhanden gekommen ist und sie auf der Suche nach einem neuen festen Tieftöner sind, aber durch den druckvollen Sound den die Jungs verabreicht bekamen viel das keinem weiter auf. Auch so machten die Jungs eine ordent-liche Show. Von den Undergroundbands ging es nun in die bekanntere Gefilde. NOCTE OBDUCTA waren nun an der Reihe. Nach einem langsamen aber kurzen Einstieg legte NOCTE mit Es fließe Blut gleich richtig los. Da die Spielzeit nur 45 Minuten betrug und man schon in Verzug war schwang man nicht lange Reden sondern klatschte der Meute einen Song nach dem anderen um die Ohren. Zu hören gab es recht viele neue Lieder, das hinderte aber die Menge nicht daran eifrig zu bangen und vor allem auch eifrig vor die Bühne zu stolzieren. Man kann sagen, dass bei NOCTE OBDUCTA zum ersten Mal an dem Abend die Halle einigermaßen gut gefüllt war. Nach dem überzeugenden Auftritt der Frankfurter kamen nun GODDESS OF DESIRE auf die Bühne. Die rein optische Kreuzung von KISS und TWISTET SISTER räumte musikalisch gleich sämtliche Vorurteile aus dem Weg. Man musste nicht Angst davor haben nun Glam Rock oder ähnliches daherge-reiert zu bekommen, sondern durfte zu klängen a la VENOM die Sau raus lassen. Dass die Band schon bekannt ist bewiesen die zahl-reichen GODDESS OF DESIRE Gesänge (Vamos a la playa) der Fans. Mit solidem Gitarrenspiel brachten die Holländer die Menge zum toben. Und falls es Die Wiener PUNCHENT STENCH, wahrlich alte Hasen im Death Metal, waren nicht ohne Grund als Headliner geordert worden. Nach einem im besten Wiener Akzent gesprochenen „Grüß Gott“ legten die Österreicher auch gleich los. Allerdings auch nicht zu lange. Schon nach drei Liedern musste eine ungewollte Pause eingelegt werden, da es Probleme mit dem Schlagzeug gab. Wer aber die Jungs kennt, weiß, dass das kein Grund zur Panik ist und so legten sie nach der kurzen Zwangspause gleich weiter nach. Mit Songs aus den Anfängen des Trios bis zu neuen Stücken wurde den Fans alles geboten. Und diese bedankten sich mit frenetischem Abfeiern vor der Bühne. So wurde ge-mosht und gebangt was das Zeug hielt. Aber auch für PUNCHENT STENCH war irgend-wann Schicht im Schacht und so schlossen sie den Abend mit einem Wer aber das Meeting kennt, der weiß, dass nach den Bandauftritten noch lange nicht Schluss ist. Im Anschluss an die Konzerte gibt es immer die berüchtigte After-Show-Party bei der kein Auge oder besser gesagt keine Kehle trocken bleibt. Trotz des etwas spärlich besuchten Meetings, macht das Festival immer wieder Spaß. Nicht nur wegen den Bands sondern wegen der familiären Atmosphäre und die vielen bekannten Gesichter, die einem da über den Weg laufen. Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass die Warriors of Steel zum Meeting-Jubiläum im November ne Schippe drauflegen. Bis dahin! ANMERKUNG: Kurz vor Redaktionsschluss er-fuhren wir, dass das Metal Mee-ting XX im November auf Grund diverser Vorkommnisse NICHT stattfinden wird! Ob diese Aussage bestand haben wird, wird sich zeigen!
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