Metalheinz
stolz wie Oskar

Wer ist eigentlich Metalheinz? Viele von euch werden zum mindest schon einmal seinen Namen vernommen haben. Wart ihr zur gleichen Zeit wie er auf einem Konzert? Dann hat ihr ihn garantiert auch schon gehört. Selbst wenn der Gitarrist von Agoraphobia mal nicht auf der Bühne steht, so ist er in so mancher Pause nicht zu überhören. Mit Humor und Spaß an der Metalszene steht er vielen mit wertvollen Tipps, Rat und Tat zur Seite.

Wir haben ihn darauf angesprochen um die Gründe für diese Energie und Hilfsbereitschaft zu erfahren.

Wie fing es bei dir mit "Metal" an?

Tja, das ist schon eine gute Weile her, da war ich ca. 13 oder 14 Jahre alt und hörte durch den Einfluss eines Schulkameraden bereits so Sachen wie SAGA, IRON MAIDEN und SCORPIONS. Ich war damals unheimlich fasziniert von dem spielerischen Können der Gitarristen und träumte gerne zu Songs wie THE ZOO und BIG CITY NIGHTS auf der WORLD WIDE LIVE. Ebenso unübertroffen waren die Fantasien beim Hören von IRON MAIDENS „Live After Death“. Die Sachen habe ich damals bestimmt tausend Mal gehört, ha, ich kriege heute noch Gänsehaut :-) Als ich dann noch bei einem Jugendfreund aus der Grundschule zu Besuch war, welcher damals schon eine E-Gitarre hatte und damit die Herzen der Frauen zum Schmelzen brachte, erkannte ich auch meine Chance. Danach musste ich nur noch in einem Kraftakt meinen sehr konservativen Vater überzeugen und so kaufte ich mir meine erste Gitarre, welche ich übrigens heute noch besitze.

Was liebst du am Metal?

Das ist eigentlich ganz einfach: Heavy Metal ist nicht nur ein Überbegriff für eine riesige Ansammlung fein abgestufter Stilrichtungen, Heavy Metal ist auch eine Lebensphilosophie und gibt sehr vielen Leuten, jungen wie bereits angegrauten, eine Menge Kraft und Rückhalt. Am meisten gefallen mir genau diese ganzen durchgeknallten Leute, welche alle irgendwie Individualisten sind, sich unterschiedlich ausleben, in der Tiefe ihrer Seele aber sehr emotional und sensibel sind. Viele davon haben die unterschiedlichsten Einstellungen und Grundgeschmäcker, finden sich aber immer wieder bei Konzerten und Festivals zusammen. Das ist eigentlich, wenn man die Grundfarbe schwarz (welche einfach nur geil aussieht und mich unheimlich schlank macht :-)) mal weg lässt, eine ganz bunte Szene mit einer Menge abgefahrener und großteils feinsinniger Leute, auch wenn sie sich alle sehr gerne mal betäuben und austoben um dem Alltagstrott zu entfliehen. Und dabei hilft eben diese Art der Musik ungemein.

Wie war es damals in der Szene im Vergleich zu heute?

Das ist wie immer - am Anfang ist eine Szene klein und überschaubar und der Underground wird heroisiert bis dann der Wandel einsetzt. Alle sind am Anfang cool und Außenstehende werden schräg angeschaut. Diese wollen dann auch cool sein, drängen in die Szene und bringen zunehmend Veränderungen mit, die Musik verändert sich, die Kleidung verändert sich, man passt auf ein Mal ins Ortsbild und ist somit kaum noch Revoluzzer. Die Industrie reagiert darauf und bietet allen möglichen Schnickschnack zum Kaufen an, es gibt immer mehr Bands und immer neue Trends innerhalb der Szene, keiner blickt mehr richtig durch, die Alten werden zunehmend angewidert, die Jungen suchen sich dann zunehmend wieder etwas Anderes oder werden auf ihre Weise erwachsen und wollen dann nichts mehr damit zu tun haben. Bekannte Bands lösen sich auf oder produzieren nur noch angepasste Scheiße und so kam es dann Ende der Neunziger fast zu einem Aussterben der Metalszene. Genau wie das zuvor mit der Hippie und mit der Punkszene passiert ist. Kommerzielle Vermarktung ist Gift für Jugendbewegungen und so kam dann eben der Hip Hop mit all seinen Auswüchsen. Und auch er wird nicht für immer da sein. Heute haben bereits immer mehr Leute die Nase voll von dem Gehüpfe und es gibt wieder mehr junge Heavy-Fans welche sich dann sogar in Clubs organisieren und gemeinsame Konzerte mit Undergroundbands organisieren und mit befreundeten Clubs über Handy und E-Mail überall in engem Kontakt stehen. Das ist doch der total geile Wahnsinn!! Das hat es so früher nicht gegeben. Da hat man sich noch Tapekopien zugeschickt, fleißig Tape und Demotrading betrieben und alles lief noch über die gute alte "Deutsche Bundespost" und die Musik kam noch von großen schwarzen Kunststoffscheiben welche man damals liebevoll "Schallplatten" nannte und immer ein Ritual veranstaltet werden musste, um sie abzuhören oder sie auf Kassette zu überspielen. Heute schickt man mal schnell ein Lied übers Internet an den Arsch der Welt und das noch in kürzester Zeit. Das wären damals für uns ungeheure Möglichkeiten gewesen. Das schöne an der Szene heute ist, dass es so viele verschiedene Spielarten nebeneinander gibt und es sich jeder raussuchen kann was ihm gefällt und man sich sehr schnell verabreden und alle informieren kann was so abgeht. Früher haben wir mühsam selbstgemalte und kopierte Handzettel persönlich verteilt welche heute Flyer heißen und überall zu Tausenden in „4-Farb-Qualität“ herumliegen und meistens noch von irgendwem gesponsert werden. Das macht es einerseits für kleine Bands zwar leichter, aber andererseits ist die Szene durch die Fülle an Bands etwas unübersichtlicher geworden. Man muss sich schon ziemlich hineindenken, um überhaupt einen Überblick zu behalten. Alle Bands zu kennen ist vollkommen unmöglich geworden.

Wie verlief dein musikalischer Werdegang?

Wie schon gesagt, mit ca. 14 Jahren eine Klampfe gekauft, ca. zwei Jahre meinen Eltern und Nachbarn auf den Geist gegangen mit dem lauten Geschrattel. Danach habe ich zusammen mit zwei Freunden meine erste Band ANTICORROSIVE in Wiesloch gegründet und den Keller des JUZ beschallt, bis ich dann über Volker Funk, er spielte damals bei DEATHTRAP, zu AGORAPHOBIA nach Mönchzell kam. Das war für mich am Ende der Welt (als Fahrradfahrer) und so mussten mich die Jungs immer mit dem Mini von Bobs Schwester oder mit der 80´er Yamaha von Michl abholen. Das war ein Bild für Götter wie ich damals mit meiner Klampfe wie ein Affe auf dem Schleifstein auf Michls Moped saß :-) zum Glück gibt es davon keine Bilder. Ja so ging das bis wir alle 18 waren, Bob war uns da um Längen voraus, hä, hä. Dann kamen die Autos, die Weiber und die Hengstmanieren und so lebten wir uns damals leider erst einmal auseinander, wodurch ich dann beschloss auf Bass umzusteigen und mir was Neues zu suchen. Damals waren Bassisten sehr gesucht und ich war nicht der glorreiche Gitarrist, wodurch mir der Umstieg nicht viel ausmachte. Andere Gitarristen bekamen da immer eine Sinnkrise wenn sie plötzlich auf Grund des Überangebotes Bass spielen mussten. So habe ich dann wieder im Stillen vor mich hingeprobt bis ich dann im UNDERGROUND, das war eine geile Kneipe in Heidelberg, von einem gemeinsamen Bekannten von mir und CREMATORY darauf angesprochen wurde, dass die Jungs einen neuen Basser bräuchten da sie den alten Marc Zimmer (Graf Belzebub - MYSTIC CIRCLE) verschlissen hatten. So bin ich nach Mannheim in den POWERTOWER gefahren und sie haben mich zu meinem Erstaunen genommen. Dann kam der Plattenvertrag, gute Kritiken, die ersten großen Auftritte, der Fernsehauftritt... ich musste mich um nichts kümmern, nur pünktlich zur Probe kommen, meinen Obolus entrichten und meine Fresse halten. Und so kam ich dann ziemlich schnell mit Chef Markus Jüllich aneinander wodurch ich dann entfernt wurde. Danach spielte und sang ich kurze Zeit bei APOSTACY eine Band von zwei alten Kumpels dem Jochen (S.O.D. - HUMANDEATH) und Thorsten. War ne lustige Zeit mit den Jungs, mir aber etwas zu wenig und so habe ich mit Michael und Volker TE-DEUM ins Leben gerufen und dort lange Bass gespielt, bis ich mich eher zum Restaurieren von alten Fahrzeugen hingezogen fühlte und mir zunehmend bewusst wurde, dass die Musik von TE-DEUM nicht meine Musik ist. So verließ ich TE-DEUM endgültig und machte beinahe zwei Jahre gar nichts mehr außer Arbeiten, Basteln, Musik hören und das Leben mit meiner Frau Melanie zu genießen. Das war so lange gut bis ich mit meinem frisch restaurierten DEUTZ auf eine Ackerparty fuhr, wo Michl und ich im Bierrausch von unseren schönen Jugendjahren zu träumen begannen und er mich fragte ob ich nicht Lust hätte mit ihm die gute alte Zeit wieder aufleben zu lassen und so geschah das Unvermeidliche und es kam zur Neuentstehung von AGORAPHOBIA.

Was machst du hauptberuflich?

Ich arbeite in der Qualitätssicherung der Heidelberger Druckmaschinen AG.

Wie lässt sich deine Arbeit mit den Auftritten vereinbaren?

Das lässt sich sehr gut vereinbaren, da wir meistens nur Wochenend-Gigs spielen, so macht das gar keine Probleme. Die Musik stellt neben meinen anderen Hobbies ein Art der Entspannung und Aggressionskompensation dar. Ich bin sehr viel ausgeglichener und zufriedener seit ich wieder auf der Bühne ordentlich Gas geben kann und nicht wie zuvor bei TE-DEUM auf der Bremse stehe. Aber daran war ich ja auch selber schuld, hatte ja damals diese Musikrichtung selbst und künstlich vorgegeben, so musste ja irgendwann mein Unterbewusstsein rebellieren und wieder nach HÄRTE schreien :-)...

Ist es nicht manchmal stressig, spätabends zu spielen und am nächsten Morgen wieder Fit zu sein, bzw von der Arbeit direkt ins Konzert? Oder ist das nicht der Fall?

Das findet nur noch selten so statt, deshalb kommen wir damit ganz gut zurecht. Da wir nicht darauf angewiesen sind unter der Woche zu spielen und das Ganze ja auch nicht betreiben um "berühmt" zu werden, spielen wir eben fast nur an Wochenenden. Ist auch irgendwie geiler als am nächsten Morgen arbeiten zu müssen. da hat man ja im Grunde gar nichts davon. Früher, so mit 18 bis ca. 25 haben wir mehrer Nächte hintereinander durchgemacht und sind morgens arbeiten gegangen. Das geht heute selbstverständlich nicht mehr so leicht. Man merkt das schon viel früher und auch drastischer als damals und braucht viel länger bis sich der Körper vom Schlafentzug und der "Feier" erholt hat.

Wie kam es zur Neuformierung von Agoraphobia?

Wie bereits geschrieben war das eine reine Bierlaune, welche wir dann eben glücklicherweise - allen Unkenrufen zum Trotz - umgesetzt haben. In so Momenten kommen meist geniale Ideen, man muss nur hinterher daran festhalten und den daraus neugewonnenen Spaß genießen. Das klappt ganz gut bei uns und unsere Bierbäuche werden durch das viele gemeinsame Feiern, Spielen und Lachen immer größer :-) Auch haben wir es geschafft unsere Frauen zu begeistern. Die AGGES-Damen verstehen sich sehr gut miteinander und haben ebenfalls eine Menge Spaß, was natürlich das positive Bandklima und die Zusammengehörigkeit enorm verstärkt. Ich glaube mit Stolz sagen zu können, dass wir hier nicht nur eine Band sind. Wir sind vielmehr bereits eine kleine Familie mit echten Fans und Freunden welche uns sogar gerne auf unseren BIERFAHRTEN begleiten und ebenso kräftig mitfeiern.

Wenn du heute die ganzen jungen Wilden in der Szene anschaust und siehst wie sie zu eurer Musik abgehen, macht dich das irgendwie Stolz?

Das ist nicht nur für mich sondern auch für den Rest der Band das Allergrößte!!!! Überleg mal, wir sind alle über 30 und werden von euch ernst genommen. Das ehrt uns und deshalb ist es uns auch so wichtig euch unsere Erfahrungen über unsere Texte und unsere Musik mitzuteilen und euch an unserem Spaß teilhaben zu lassen. Natürlich sind wir etwas stolz darauf, aber vielmehr sind wir dankbar für euer Vertrauen und eure Anwesenheit bei unseren Konzerten. Das gibt uns das Gefühl ein Teil von euch zu sein und eure Bedürfnisse richtig zu verstehen und von euch ebenso verstanden zu werden. Vielleicht ist es genau die Mischung aus unserer Partystimmung vor und nach dem Auftritt und der kurzzeitigen Hassexplosion während des Konzertes was es ausmacht und weshalb ihr auch so gerne mit uns abhängt. Wir ziehen eben keine Bösen Fratzen und denken auch nicht, dass wir die Besten oder unwiderstehlichsten wären, so wie das leider viele Bands heute machen. Wir haben früher auch mit heute bekannten Bands vor den Gigs abgehangen und Spaß gehabt und einige dieser Bands hängen heute immer noch oder wieder mit ihren Fans zusammen und das ist auch genau das was wir auch wollen. Und das scheint euch zu gefallen, das macht mich und die anderen glücklich!!!!

Was für Ziele hast du für die Zukunft? Was möchtest du noch erreichen?

bzw. was hattest du für Ziele damals? Was hast du erreicht? Gibt es Ziele die du definitiv gestrichen hast?

Früher träumten wir davon berühmt zu werden und wie unsere Vorbilder in der Welt herum zu reisen und vor tausenden von Metallern zu spielen und natürlich schöne Frauen und Geld und so zu haben, was man eben so träumt. Dann lernt man die Szene kennen mit all ihrer Falschheit, Verlogenheit und den übertriebenen Eitelkeiten, jeder will von jedem am Arsch geleckt werden. Die, die was erreicht haben, werden von allen anderen beneidet, belächelt oder es werden Dinge erfunden nur um sie bei Dritten schlecht zu machen. All diese Dinge helfen einem dann wieder diese Träume schnell zu vergessen und enttäuscht festzustellen, dass es nicht sonderlich darauf ankommt was man kann sondern wen man kennt und wem man zuvor dafür den Arsch geküsst hat. So ist es eben überall im Leben und nicht nur in der bösen Gesellschaft, sondern eben auch im Musikgeschäft. Beziehungen sind wie immer das A und O. Es gibt nur wenige Fälle in welchen wirklich wahres Können oder eben der Zufall des Entdecktwerdens dein Leben entscheiden. Da kann man dann auch einem ganz normalen Job hinterher gehen und seinen Mann stehen und hat nach 8 Stunden Leistung Feierabend und ein gutes Gehalt. Im Musikgeschäft hast du da meistens nach 24 Stunden des Beobachtetseins und des zwanghaften Erfolgsdrucks eben einen Hungerlohn und im Alter eine beschissene Rente und wohnst bis dahin in Miete... So wohnst du vielleicht auch in Miete, bist aber nicht 24 Stunden versklavt. Denn nur wenige schaffen es wirklich so erfolgreich zu werden, dass sie all den Zwängen entfliehen können und sich was langfristiges aufbauen können. Wir haben erreicht, dass man uns noch kennt. Wir alle zusammen haben ein schönes Hobby welches wir selbst finanzieren können und es auch immer wieder Null auf Null aufgeht, Fans laufen mit unseren T-Shirts durch die Straßen und kaufen unsere CD´s. Das läuft doch alles sehr gut, wir sind schließlich erst wieder knappe zwei Jahre dabei. Was wollen wir mehr, das macht allen Spaß....

Welche besonders schönen Erlebnisse hast du mit der Band/Szene gemacht?

Dass es beide wieder gibt und dass viele Leute Spaß zusammen haben und man daraus Kraft für den Alltag ziehen kann. Es ist auch etwas ganz besonderes, dass uns Fans hinterherfahren egal wo es hingeht und die vielen Bandfreundschaften welche wir haben. Es ist eigentlich alles schön, denn es ist für uns immer wieder ein Ausbrechen und Rebellieren und anschließend können wir wieder feste feiern :-)

Gibt es besonders schreckliche Erlebnisse, die du nicht vergessen wirst?

Ja da gibt es eine Ereigniskette welche mir sehr in Erinnerung bleiben wird und mir sehr zu denken gibt:

Es war in unserem Kreise mal eine Band, welche sehr erfolgreich werden wollte. Dazu sangen sie mal englisch und hatten auch einen englischen Namen, dann trennten sie sich von ihrem Sänger und der Gitarrist sang deutsch und so wurde auch ein deutscher Name gefunden welcher gut zur späteren Einstellung passte. Man bekam einen Plattenvertrag bei ROADRUNNER und dann brach sich der Bassist das Kreuz und war querschnittsgelähmt. Der Plattenfirma passte der Bassist nicht mehr ins Bild und so suchte man einen Neuen. Dann brachte sich der Roadie um, weil er nicht mehr mit seinem Leben zurecht kam. Die Band wurde wegen schlechter Verkaufszahlen von der Plattenfirma gedroppt und löste sich auf. Der Manager verstarb und wurde erst spät auf seiner Couch gefunden. Der Sänger und Gitarrist ist heute sehr mit seiner seelischen und körperlichen Gesundheit beschäftigt. Der erste Sänger verlor alle Haare seines Körpers. Der zweite Bassist wurde von einem Auto auf seinem Motorrad angefahren wodurch er den Unterschenkel verlor. Der zweite Gitarrist verlor bei einem Gleitschirmunfall sein Bein. Der Schlagzeuger ist heute sehr schnell kraftlos und klagt über körperliche Abnutzungserscheinungen......

Gibt es etwas was du sonst noch gerne loswerden willst?

Achtet auf eure Gesundheit, bleibt anständig und habt Spaß miteinander. Das Leben ist viel zu schön und vor allem zu kurz um Trübsal zu blasen und sich hängen zu lassen.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Spaß mit AGORAPHOBIA

Grüße Metalheinz

Auch wir sagen: Danke für das angenehme und ausführliche Interview Metalheinz