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Nacht der drohenden Schatten IV Da will man eigentlich nach Bruchsal-Untergrombach ins Rock-Palace fahren zum „Nacht der drohenden Schatten“ Festival Teil IV und was erfährt man da unterwegs. Das Festival wurde verlegt. Nach Karlsruhe in die Vereinsgaststätte des FC Südstern. Gut, wenn man im Zug Metalheads trifft, die über alles informiert sind. Und wenn man dann vom Veranstalter (Blooddawn.de) auch noch die ganze Vorgeschichte zu hören bekommt, da vergeht doch manchem die Lust daran überhaupt noch Konzerte zu veranstalten. Zu erst war geplant, das Festival im Cafe Central in Weinheim stattfinden zu lassen. Doch der dortige Besitzer hat nichts besseres zu tun als dem Veranstalter einfach abzusagen. Gründe sind die angebliche politische Inkorrektheit mancher Bands, die an dem Abend aufgetreten sind. Alles Bullshit und dazu hat der gute Herr das ganze auch nur einmal so vom Hörensagen daher gelabert bekommen von jemandem der noch weniger Ahnung hat. Da das ganze ein paar Wochen vor dem Festivaltermin ablief war für die Veranstalter noch genug Zeit sich um eine neue Location zu kümmern.
In der Vereinsgaststätte des FC Südstern in Karlsruhe fand man dann doch noch eine geeignete Location, doch wenige Stunden vor Festivalbeginn traf die Veranstalter der nächste Schock. Obwohl ausgemacht war, dass Freitags das Festival hier stattfinden sollte, hatte der Gaststättenbesitzer jede Menge Verwandte eingeladen und diese belagerten nun bei einer Familienfeier den Saal. Nur mit viel Überredungskunst und etwas Mammon konnte man den Um 20 Uhr kamen dann schon die ersten Gäste und als die Veranstalter die ersten Töne des Soundchecks vernehmen konnten, fiel den wahrlich ein Stein vom Herzen. Knapp eineinhalb stunden Später traten dann die Black-Thrasher von MEGAERA auf die Bühne und eröffneten das Festival. Da man keine richtige Lichtanlage verfügte, die Bühne aber über ein paar Lichter verfügte (auch in roter Farbe, was man aber erst viel später herausfand) stand die Band zunächst im grellen Scheinwerferlicht. Nichtsdestotrotz zogen die Jungs um ihre Frontfrau ihr Ding durch. Ja, ihr habt richtig gehört. Bei MEGAERA gibt’s ne Frontfrau. Kaum zu glauben, dass ein so zierliches Weiblein so kotzen und keifen kann wie die nette Dame auf der Bühne. Die Metaller vor der Bühne waren wohl auch etwas verdutzt über die Frontfrau und so hielt sich das Gebange doch recht in Grenzen. Im Anschluss kamen die old schooligen Black Thrasher „Old“ auf die Bühne. Nach einer ewig langen Umbaupause gings dann los. Zwar sprühte die Mugge der Band nicht gerade vor Einfallsreichtum – irgendwie hörte sich der räudige Basssound immer gleich an – aber dennoch konnte man hierzu recht gut bangen und moshen, was dem Publikum auch anzusehen war. Wieder eine ewige Umbaupause später – was sich leider den ganzen Abend über hinwegzog – traten LUNAR AURORA auf d Nun waren die Lokalmatadoren von AASKEREIA am Start. Nach dem sie sich besonders viel Zeit gelassen hatten, enterten sie die Bühne. Leider erwischten sie den schlechtesten Sound. Zurückzuführen ist es wohl darauf, dass die Bands über die meisten Instrumente verfügte und so gabs des öfteren den einen oder anderen Aussetzer. Den Fans war es egal, den schließlich waren einige wohl extra wegen AASKEREIA angereist. Den Abschluss des Abends machten CAEDES. Nach AASKEREIA dachten zwar viele, dass das Konzert wohl schon vorbei sein – aufgrund der letzten ewiglangen Umbaupause – aber dennoch hatten noch etliche Metalheads durchgehalten und lauschten nun den Black-Thrashigen Klängen, die diesmal recht gut aus der PA dröhnten. Mit ihrem Frontmann, der mich etwas an Abbath von IMMORTAL erinnerte zogen die Jungs ihren Gig durch. Um viertel Vier in der Früh war der Auftritt von CAEDES und somit auch die lange „Nacht der drohenden Schatten“ IV auch vorbei. Zwar könnte man hier wirklich die ewiglangen Umbaupausen, die das ganze Festival bis in die frühen Morgenstunden verlagerten, und auch den Sound ankreiden, da uns aber die Vorgeschichte bekannt ist lassen wir das bleiben und sagen „Daumen hoch“ dafür, dass die Veranstalter alles erdenkliche dafür getan haben, dass das Festival nicht ins Wasser fällt. Auf ein Nächstes! |
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