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Interview mit Provocation Nach Ihrem Auftritt im Vorprogramm von Napalm Death und Born From Pain bei der Bretthart Clubshow in Adelsheim, haben mich Provocation vollstens überzeugt und gezeigt, wie zeitgemäßer Death Metal zu klingen hat. Grund genug also, um den Bassisten der Band Nasar anzumailen und mal nachzufragen wie es so im Lager von Provocation aussieht. Hallo Nasar. Fallen wir mal gleich mit der Tür ins Haus. Was ist so bei euch in nächster Zeit geplant? Wie oben erwähnt haben wir Ende August, Anfang September im Sound Art Design Studio 4 Songs aufgenommen und wollen diese als EP rausbringen (oder Split). Bisher fehlt das Endresultat, da ein Song noch fehlt und wir mit Promo, etc. noch nicht angefangen haben. Auf www.myspace.com/provocationmetal kann sich jeder mal einen Vorabtrack „To Live A Lie“ anhören. Der Song haut auch ordentlich rein. Auch live habt Ihr wirklich eine gute Figur abgeliefert und habt gezeigt was in euch steckt. Das führt mich zu nächsten Frage: Wie geht Ihr als Band an das Songwriting heran? Schwierige Frage, da man ja schlecht sagen kann, wir wollen Rock Stars werden mit unserer Mucke und mim Hetfield n paar Pullen Whiskey killen aber n paar geile Shows zocken mal ein Album rausbringen und einige Open Airs spielen wäre schon geil. Wir sind Realisten und wissen, dass es mit der Art Musik nicht möglich ist, Geld zu verdienen und wir spielen Brutal Death Metal, weil es uns gefällt und wir alle mehr oder weniger so was hören. Erreicht haben wir n paar Shows, wie Ludwigshafen Death Fest, lokalen Status und ne Show in Strasbourg und eigentlich hätten wir nächsten Monat auch in Österreich gespielt, aber das geht nicht mehr, da das Festival seitens des Veranstalters abgesagt wurde.
Inwiefern siehst Du die Entwicklung der Death Metal Szene? In den letzten Jahren ist ja ein starker Aufschwung zu vernehmen. Dies macht sich bemerkbar in jungen und neuen Bands und dies ein echtes Zeichen, dafür dass die Musik noch lange nicht tot ist und es auch nie war. Ich sehe die Szene so und so. Ich kenne Leute, die hören seit dem sie 10 sind Metal, und hören es immer noch mit über 30, ich kenne aber Leute, die nach einem Jahr ihre CDs und Klamotten verkaufen. Die Szene ist nur so stark wie ihre Fans. Old School ist und bleibt das Aushängeschild, das hat man beim diesjährigen Up From The Ground Festival gesehen, wo die Creme de la Creme der alten Death metal Bands gespielt hat. Gorefest, Dismember, Unleashed oder Morbid Angel und Suffocation sind alles Bands, die nie aussterben werden. Neue Bands gibt’s dagegen wie Sand am Meer und Promotion ist easier denn je, da es neue Medien gibt, wie MySpace, wo sich täglich unzählige neue Bands und Leute anmelden. Aber ich glaube, der Brutal Death Metal (die Welle, die Anfang 2000 angefangen hat) geht jetzt auch wieder langsam zurück. Bands wie Deeds Of Flesh usw. haben sehr viel dafür geleistet, aber sie sind meistens zu „hart“ für die durchschnittlichen Metal Fans. Das sieht man immer daran, wenn du selbst mal ein Konzert veranstaltest. Ich mache das Insane Insanity Festival in Erlenbach am Main und da meckern die Leute, wenn es 10€ Eintritt kostet und gehen statt dessen lieber auf ne Cover Band und zahlen da 7€ wo nur Bauern sind, aber ich reg mich jetzt darüber nicht auf. Nenn mir mal Deine 5 Lieblingsalben? Noch irgendwelche letzte Worte an die Leser oder sonst etwas das Du mir noch mit auf den Weg geben willst? Sascha, danke für die Fragen, wer uns live sehen möchte, sollte mal unsere MySpace Seite anchecken und unsere Homepage, sich den Song anhören und einfach mal die Szene supporten. Ich & Provocation wünschen dir und den Lesern von Sleepless Zine ein erfolgreiches und metallisches 2007!!!!!!!!!!!! Vielen Dank das Du Dir die Zeit für das Interview genommen hast von mir und dem restlichen Sleepless Team. |
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