|
Interview mit Subtrash Subtrash aus Wiesloch beackern die Nordbadische Gegend zwar erst seid ein paar Jährchen, werden aber dennoch schon jetzt als Geheimtip in der hießigen Metalszene gehandelt und können bereits jetzt schon eine EP und ein Fulllength Album aufweisen. Wir haben mit den Jungs ein kleines Plauderstündchen abgehalten.
Unsere Roots liegen im Death, Thrash, Rock, Funk, Punk, egal was, hauptsache mit Hirn und musikalisch Wertvoll. Gab es gravierende Unterschiede zwischen der ersten EP „Alarm“ (2006) und dem aktuellen Album “Apocalyptic Weekend”? Hauptsächlich nur die Art der Aufnahme. Die EP Alarm war eigentlich nur eine bessere Proberaumaufnahme. Sie wurde von allen zusammen gleichzeitig eingespielt und war innerhalb von weniger als 2 H im Kasten. Das Ergebnis konnte sich dennoch sehen lassen. Apocalyptic Weekend wurde klassisch im Studio eingespielt, was sich auch eindeutig im Klang niederschlug. Die 14 Songs wurden innerhalb 10 Tagen eingespielt und gemischt. Der Sound ist wirklich Brutal und mir fehlen etwas die Superlativen, um ihn zu umschreiben. Nicht angestaubter, intelligenter und brutaler Death trifft es vielleicht am besten. Aber wie steht es um die Texte? Klassische Geschichten aus der Leichenbeschauung oder ist das Spektrum breiter? Das Spektrum reicht von ‚klassischen Geschichten’ bis hin zu Gesellschaftskritischen Messages. Private Ereignisse, Missstände, Geschichten aus ‚jedermanns Rucksack’, Zorn, Hass, Liebe, Furcht…etc.
Unsere Meinung nach muss im Songwriting die komplette Band involviert werden, wobei natürlich die Riffs aus der Bass + Gitarrenecke kommen. Texte bleiben dem Sänger überlassen da nur so die optimale Performance erreicht werden kann. Wo probt ihr und seit wann gibt es das Lineup? Wir proben im Rock und Pop Verein in Wiesloch. Das Lineup besteht seit ende 2004. Unterbrochen durch einen Wechsel an der Gitarre im Nov. 07. (Anmerkung der Redaktion: Nach dem Ausscheiden von Ace spielt seid Nov 07 Marco (Ex-Coreopsis) bei Subtrash) Zugegeben, ich kannte euch bislang, trotz fleißiger Konzert und Festivalbesuche in der Region noch nicht. Wie seid ihr derzeit auf Konzerten unterwegs. Mit Vollgas! Konzerte stehen an, weitere sind geplant. Seid ihr mehr ne Liveband oder mögt ihr eher die Arbeit im Studio? Eher live, schließlich beweißt sich eine Band auf der Bühne. Wobei Arbeiten im Studio immer aufregend und geil sind und wir uns schon auf die nächste Session freuen.
Wall of death = Ja, die war geil im Session Walldorf Habt ihr n Lebensmotto? Klar, immer +1
Konzerte spielen, neue Songs schreiben, ein neues Album aufnehmen, Spaß haben und vorwärts kommen. Gibt’s bereits Arbeiten für ein nächstes Album? Das Songwriting ist im vollem Gange. Aber ein wenig Geduld ist noch gefragt. Als „Altmetaller“ freue ich mich immer wieder, wenn sich junge Bands auf alte Metalwerte besinnen. Seid ihr aber auch offen für neue Stilrichtungen? Als Musiker sollte es unmöglich sein sich nur einer Musikrichtung hinzugeben, also; Ja. Subtrash wird sich aber nicht nach den neuesten Trends richten sondern das spielen wozu sie Lust haben. We are no slaves of the system!!! Wie würdet ihr die momentane Situation des (Underground) Metal in Deutschland beurteilen? Die Szene lebt! Es gibt neue Möglichkeiten durch das I-net, die Undergroundarbeit von Euch, Baden Metal, allen möglichen (E)-Zines, Big Noise Community, etc.
Wir bedanken uns bei den Fans, Musikern, Bands, Freunden, unzähligen Biermarken, einfach bei allen die unsere Musik mögen, die Konzerte besuchen und den Gig zu einem geilen Abend machen, Basta! Vielen Dank für das Interview. Alles Gute für Subtrash und bis zum nächsten Gig. Angel§layer |
|||