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Review Timemage - Witchcraft Hier nun endlich mal ein neues Review meinerseits. Es handelt von der brandneuem Scheibe der Mannheimer Band „TimeMage“, welche auf den Namen „Witchcraft“ getauft wurde. Am Rande möchte ich anmerken, dass dieses Review vom Stil her anders sein wird, als meine alten Rezensionen – nicht mehr „Track-by-Track“.
Die Band beschreibt ihren Stil selbst simpel und einfach als eigenständigen „Prog. Metal“, was auch recht treffend ist, wenn man sich die aktuelle Scheibe anhört (sie ist zudem auch die Erste, die ich von dieser Kapelle hören durfte). Eingeleitet wird die CD – welche sich thematisch unter anderem mit der Hexerei und Hexenverbrennung beschäftigt – von einem atmosphärischen und teils klassisch-anmutenden Stück, dass mit arienhaftem, weiblichen Gesang aufwartet. So ganz weiß man noch nicht, was einen nach diesem geheimnisvollen Intro zu erwarten hat; was recht schnell auffällt ist, dass der weibliche Gesang sich durch das ganze Album zieht und recht dominant ist. Insgesamt ist dieser sehr gut gelungen, denn die Sängerinnen (mehrere waren bei der Aufnahme beteiligt, siehe Homepage) haben sehr kräftige Stimmen. Nach dem Opener kommt ein eher flottes Stück (She’s Burning), welches auch männlichen – teils chorartigen Gesang – beinhaltet. Mit diesem Stück unterstreicht die Band das „Prog.“ in ihrem Metal, denn die musikalische Kost mit den männlichen Gesangseinlagen ist nicht unbedingt leichte Kost. Insgesamt bewegen sich die Songs häufig zwischen mittlerem und schnellem Tempo (She’s Burning, Voices From The Woods, On The Gallows), dennoch sind auch einige langsamere Tracks vorhanden (Kettle Of Steel, Last Of The Witches). Die Aufnahmequalität ist sehr gut, klar und die Instrumente sind – ebenso wie sämtlicher Gesang – sehr gut aufeinander abgestimmt. Anzumerken ist auf jeden Fall, dass das vorliegende Album eine absolute Eigenproduktion ist, welche für einen sehr geringen Preis (5 € auf der Homepage der Band) zu beziehen ist. Es ist somit auch klar, dass die Mannheimer Metaller nicht das große Geld scheffeln möchten, wie es leid Fazit : Dafür das ich an sich doch überwiegend Musik der härteren Gangart höre, hat mich diese CD fasziniert. Dennoch ist sie nichts für Schwarzheimer, auch wenn einem ein inverses Pentagramm in der Hülle entgegenprangt. Vergleiche zu anderen Bands lassen sich von meiner Seite aus gar nicht ziehen, da hier wirklich viele unterschiedliche Gesangs- und Spielstile ineinander übergehen. Fans von Melodic-, Gothic- oder traditionellem Metal dürften aber ihre Freude an dieser Scheibe haben. Häufig treffen symphonische, rockige und klassisch anmutende Parts aufeinander, untermalt von engelhaftem Gesang oder unterstützt durch einen kleinen, männlichen Chor. Was ich jedoch anmerken muss sind die männlichen Gesangsteile; sie waren manchmal für meinen subjektiven Geschmack etwas „unpassend“, jedoch stellen sie keinen Makel dar. Während erstmaligem Hören des Albums musste ich mehrmals meine Bewertung nach oben schrauben, da der Gesamteindruck sich immer weiter verbessert hat, was unter anderem auch an dem facettenreichen Gesang und Klang lag. Ein sehr gutes Album für wenig Geld, das mit lokalen sowie nationalen und internationalen Größen mithalten kann. Tracklist : 01 – Into The Fire, 2:15 Gesamtwertung: 9 von 10 Punkten (Spitze) Marius Links zum Thema: |
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