Tombthroat CD Release Party
Tombthroat + Human Bloodfeast + Fleshover
Ludwigshafen, Das Haus am 05.01.2007

Tombthroat veröffentlichen Ende Januar ihr 3. Album. Zuvor gab es aber eine Release Party in Ludwigshafen, bei der Tombthroat das Album der Öffentlichkeit „preisgaben“. Neben Tombthroat spielten noch 2 weitere Bands, nämlich Human Bloodfeast und Fleshover. Geboten wurde also ein richtiges Death Metal Package. Los ging das ganze um 21 Uhr.

Den Anfang machten Fleshover aus der Oberpfalz (Bayern). Die Jungs spielen einfach saugeilen Death Metal meistens im Up-Tempo Bereich (ohne sich aber in stumpfes Geknüppel zu verstricken - obwohl ich stumpfes Geknüppel liebe) mit teilweise rockigen Anleihen und Melodien versehen. Neben der Musik sorgte auch der Sänger Trabi für eine gelungene Stimmung mit lustigen und ironischen Ansagen (z.B. vor Carbonized mit einem Missgeschick beim Grillen und sprach von Trockenfleisch und frigiden Frauen etc). Der Mann hat auch ein vielfältiges Gesangsorgan, bietet er doch alles vom Husten, dem Gewürge dem Grunzen und dem Kreischen. Besonders hervorzuheben in dem Set war der Song Carbonized und der Song More Guts, More Glory. Den letzteren Song kann man sich auch auf der Homepage der Band downloaden! Für weitere Infos rund um die Band einfach www.fleshover.de ansteuern.

Weiter ging es mit dem Motto „Ficken, Saufen, Death Metal“ mit Human Bloodfeast. Hier wird der gute alte Florida Death Metal mehr als einmal zitiert und in die Menge gehauen. Auch wenn das was die Jungs machen ganz gut ist, hat es mich live doch nicht umgehauen, da schon mal hier und da gehört. Dennoch haben die Jungs ihr bestes auf der Bühne gegeben und alles platt gemacht. Bei der Ankündigung der Cover Version, dachte ich sofort an Cannibal Corpse, da die Band sehr stark von Cannibal Corpse beeinflusst klingt. Allerdings folgte eine Cover Version von Deicide und die war nicht schlecht. (Homepage: www.humanbloodfeast.de).

Nach einer kleinen Umbaupause waren dann Tombthroat dran. Die Band spielte das komplette neue Album „Bloodred History“ und hatten somit auch einen starken Überraschungsmoment auf Ihrer Seite, da keiner bisher das neue Material kannte. Bis auf den Song Terrorized, der schon zuvor auf der Homepage veröffentlicht wurde und mit der schnellste Song an dem Abend war. (Dieser Song wirkte auf mich als eine Art Tribut an Jesse Pintado von Terrorizer/Napalm Death). Sänger Evil Ass wusste anfangs gar nicht mehr, in welche Kamera er grinsen sollte, weil jeder ein Foto wollte. Die beiden Gitarristen (Björn und Peter) hingegen konzentrierten sich voll auf die Musik und ließen die Kameras einfach Kameras sein. Auch das neue Material zeigt Tombthroat als Band die Wert auf Abwechslung legt. Schnelligkeit und technisches Können gehen hier Hand in Hand. (www.tombthroat.de)

Nach Tombthroat war dann auch das Konzert zu Ende und es ging weiter mit einer kleinen Aftershow Party und der Abend ging mehr oder weniger seinem Ende zu.
Styx

BILDER zur Party